Pflege und Betreuung ·
Dementia Care Mapping (DCM)


Das DCM-Verfahren (Dementia Care Mapping), wurde von einer Arbeitsgruppe um Professor Tom Kitwood an der Universität Bradford in England entwickelt. Es stellt ein qualitatives und quantitatives Beobachtungsverfahren dar, um das relative Wohlbefinden von Menschen mit Demenz detailliert festzuhalten und um Rückschlüsse auf die personale Qualität der Pflege zu ziehen.

Bei diesem Verfahren gleichen Verhaltens- und Wohlbefindlichkeitsprofile, degenerative Verläufe, positive Ereignisse und personale Entmächtigungen einem Fingerabdruck der Pflegeumgebung.

Auf dem Hintergrund dieser Messungen können konkrete Anhaltspunkte gefunden werden, um die Praxis zu verändern, indem quantifizierbare Entwicklungsziele vom Team erarbeitet und beschlossen werden. Diese lassen sich bei der nächsten Messung überprüfen.

DCM soll die Pflegekultur einer Einrichtung widerspiegeln. DCM bedeutet also eine Qualitätskontrolle, die nicht durch auswärtige Experten, sondern durch die Pflegenden selbst durchgeführt wird.

Alters- und Pflegeheim St. Martin | Tel. 062 205 52 52 |
> Alters- und Pflegeheim St. Martin
Webprojekte dyna.ch